Hot and Cold

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  • Kunde im Portrait
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In Linz führen zwei Salzburger den wahrscheinlich besten und schrägsten Frozen-Yogurt-Tempel des Landes

In puncto Konzept, Angebot und Qualität gibt es in Österreich keinen vergleichbaren FroYo-Laden wie das DODS Frozen Wonderland in Linz.

Seine größte Inspiration, sagt Stefan Balhasi, sei der Katalane Jordi Roca, jüngster der dreifach michelinbesternten Roca-Brüder aus Girona und einer der innovativsten Pâtissiers der Welt. „Er hat zum Beispiel einen wirklich abgefahrenen Eisburger kreiert, daran feilen wir gerade noch, aber ich bin zuversichtlich, dass wir eine Wonderland-Variante davon bald über den Tresen reichen können.“ Spricht’s und macht sich daran, eine belgische Wonderland-Waffel mit einem „crazy wonderland“-Topping zu veredeln. Abgefahren ist eindeutig das Ding von Stefan Balhasi und Dominic Lagger, die ein ehemaliges Damenwäsche- Portallokal in der Linzer Domgasse in ein knallbuntes, schräges Frozen-Yogurt-Wunderland verwandelt haben. Hier baumeln die Beine von „Alice im Wunderland“ von der Decke, thront ein Sessel, der dem exzentrischen Ludwig von Bayern garantiert gefallen hätte, im Raum und aus den Lautsprechern dudeln Disney-Songs. Das Ambiente alleine ist aber natürlich nicht der Grund, warum das DODS Frozen Wonderland nach knapp eineinhalb Jahren bereits als ultimative Pilgerstätte für Süße gilt. „Wir machen unser FroYo selbst, und zwar ausschließlich aus ,natürlich für uns‘-Bio- Milch und -Joghurt, und verwenden nur Bio- oder Flugobst bester Qualität“, erklärt Dominic Lagger. Statt Gummibärchen oder Smarties landen hier Callebaut-Schokolade, selbst gemachte Röster und Saucen oder Pistaziencreme auf dem eiskalten Vergnügen. Im Winter wird das FroYo-Angebot außerdem um hausgemachte Suppen mit 30 Toppings ergänzt. Wenn’s weiter so gut läuft, sagt Balhasi, soll in zwei Jahren ein weiteres Frozen Wonderland in Passau aufsperren. Aber ohne Alice als Patin für das Interieur. „Mal sehen“, schmunzelt Dominic Lagger. „Aladdin vielleicht?“

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